Rassismus

Rassismus? Is‘ nicht! Grenzen einreißen! 

Rassismus tötet: Mehr als 20.000 Menschen sind in den letzten 20 Jahren im Mittelmeer auf der Flucht und auf dem Weg nach Europa gestorben. Sie fl iehen vor Krieg, Hunger, politischer Verfolgung und Armut. Sie sterben, weil Europa die Grenzen dicht macht, mit Mauern, Zäunen, Stacheldraht und Grenzpatrouillen auf dem Meer.

Rassismus? Is' nicht! Bild: www.freeimages.comEinige der Überlebenden kommen nach Deutschland und auch nach Bremen. Sie dürfen weder arbeiten noch wohnen, wo sie möchten und sie unterliegen diversen Sondergesetzen. Sie werden behandelt wie Menschen zweiter Klasse. Wir wollen, dass Europa Menschenrechte für alle anerkennt und Fluchtwege öffnet. In Bremen wollen wir, dass Gefl üchtete und Migrant*innen die gleichen Rechte haben wie alle anderen. Dazu gehören besonders eigener Wohnraum, Bewegungsfreiheit und gleichberechtigter Zugang zu Bildung und sozialer Absicherung.

Gegen Rassist*innen helfen nur direkte Aktionen, Demos, antirassistische Aufklärung und die Unterstützung von Geflüchteten.

Einem besseren Leben stehen jedoch nicht nur rassistische Politik und Gesetze im Weg. Immer mehr Menschen protestieren und pöbeln als „besorgte Anwohner*innen“ gegen Flüchtlingsunterkünfte. Gerade erst konnten wir beobachten, wie in Borgfeld oder Blumenthal Hetze gegen Gefl üchtete betrieben wurde, anstatt diese willkommen zu heißen. Gegen Rassist*innen helfen nur direkte Aktionen, Demos, antirassistische Aufklärung und die Unterstützung von Gefl üchteten. Bei öffentlichen Versammlungen wollen wir Präsenz zeigen, um rechte Parolen zurückzudrängen. Gemeinsam mit Euch wollen wir Rassismus entgegentreten, uns für ein Bleiberecht für Alle einsetzen und Grenzen einreißen!

Wir haben keinen Bock mehr auf rechte Stimmungsmache gegen Geflüchtete und Ausgrenzung und wollen deshalb:

  • globale Fluchtursachen bekämpfen, Fluchtwege öffnen! 
  • Rassismus raus aus den Köpfen! 
  • Stopp aller Abschiebungen
  • gleichberechtigter Zugang zu Wohnungen, Bildung, Arbeit und sozialer Absicherung
  • kein Wegsperren von jugendlichen Flüchtlingen, sondern pädagogische Betreuung
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