Sexismus

Sexismus? Is’ nicht! Still loving Feminism – Warum Feminismus topaktuell ist!
Die Unterscheidung „starker Mann“ und „emotionale Frau“ ist nicht von Natur aus gegeben. In der Geschichte haben Menschen diese Unterscheidung gemacht und dabei Männern immer machtvollere Rollen zugewiesen. Frauen* wird Emotionalität und Irrationalität zugeschrieben, während das Männlichkeitsideal stark und selbstbewusst ist. Sexismus? Is' nicht! Bild: PrivatDa die Gesellschaft in der Geschichte vor allem von Männern bestimmt wurde, haben natürlich auch diese meistens entschieden, wer welche Rechte und welchen Einfluss bekommt. Bis heute ist die Gesellschaft von bestimmten Rollenbildern geprägt, die Männern mehr Macht geben und zu ihrer Dominanz in wichtigen Bereichen führen. Um eine Gesellschaft zu erreichen, in der alle Geschlechter, auch Inter- und Transgender, wirklich gleichberechtigt leben können, müssen wir uns für die Stärkung von Frauen* einsetzen. Wir wollen der Diskriminierung von Frauen* im Beruf genauso entgegentreten wie Alltagssexismus, Homo- und Transfeindlichkeit.

VIDEO: Warum uns sexistische Werbung, verstaubte Geschlechterrollen und Diskriminierung im Beruf ankotzen

Es muss nämlich nicht so sein, dass die Körper von Frauen* wie Gegenstände betrachtet, kommentiert und behandelt werden. Es muss nicht bei der starren rosa Prinzessinnen-Mädchenwelt und der blauen Fußball-Jungenwelt bleiben. Es muss auch nicht dabei bleiben, dass „Jungs“ nur „Mädchen“ lieben dürfen und umgekehrt. Wir wollen zeigen, dass alle Geschlechteridentitäten und Sexualitäten „normal“ sind. Wer nicht den alten Rollenbildern entspricht, ist genauso „normal“ wie alle anderen auch!

Sexismus? Is' nicht! Bild: Sebastian Rave

Wir haben keinen Bock auf Diskriminierung aufgrund des vermeintlichen Geschlechts und wollen deshalb:

  • ein Ende des gesellschaftlichen Drucks, sich in Rollenbilder pressen zu müssen, also als Frau besonders „weiblich“ und als Mann besonders „männlich“ zu wirken
  • gleiche Bezahlung in allen Berufen und gesellschaftliche Anerkennung von Frauen*
  • frühzeitige schulische Aufklärung über Sexualität und die Veränderbarkeit von Geschlechterrollen
  • einen juristischen Umgang mit sexualisierter Gewalt, der die Betroffenen ernst nimmt. „Nein heißt Nein!“
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